Peter Köllerer // Raimund Pleschberger
Ausstellungen
Eröffnung: 19.02.2008 // Ausstellungsdauer: bis 19.03.2008

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Peter Köllerer
architectures of desire

architectures of desire
Wenn sich Schaufenster bei Nachtbeleuchtung in surreale Gegenwelten verwandeln, weitgehend ungebrochen durch Spiegelungen urbanen Lebens, dann werden die Architekturen des Begehrens greifbar, durch welche die ausgestellten Waren in „obskure Objekte der Begierde“ transformiert werden.
Ein zentrales Interesse meiner Arbeiten der Serie ARCHITECTURES OF DESIRE gilt jenen geheimnisvollen Leerstellen in uns, um die herum Waren und Kunstwerke (diese als Kunstwerke und als Waren) Arm in Arm ihren gespenstischen Tanz zur Aufführung bringen.

magic is real
Bei der Gegenüberstellung von Fotografien der angesprochenen Puppen und Betreffzeilen der Spambotschaften als Bildunterschriften ergeben sich überraschend enge Verbindungen, in denen zumeist die absurden Figuren gleichzeitig zu bezeichneten Objekten und sprechenden Subjekten werden.

www.peter-koellerer.at/koellerer_peter

 

Peter Köllerer, 2008 - Ausstellungsansichten: p1p2 -p3-p1p2 -p3
Miriam Bajtala
Peter Köllerer, 2008 - Ausstellungsansichten: p1p2 -p3-p1p2 -p3

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Raimund Pleschberger
Let there be lines

Ein überdimensionaler Bleistift scheint den Ausstellungsraum eben erst gezeichnet zu haben, das Blow-up eines Stanleymessers bearbeitet eine Raumstütze und einer Karyatide gleich übernimmt eine riesige Farbtube eine tragende Funktion.

Raimund Pleschberger verhandelt über diese, auf klassische Künstlerwerkzeuge referierenden Objekte Begriffe und Mechanismen, die ihm in seiner Tätigkeit als bildender Künstler relevant erscheinen und skizziert, vermisst und cuttet so das „Betriebssystem Kunst“ auf einer Meta-Ebene.
In der Fotoarbeit giant misconception schafft Raimund Pleschberger das emphatische Portrait eines mythischen Künstlerhelden. Den Riesenpinsel als Attribut des Berufsstandes geschultert wie einst James Dean das Gewehr in seinem letzten Film „Giganten“, erinnert die Szene zugleich aber auch an klassisch christliche Ikonografien der Passion.

Die fließenden Übergänge vom Bild zum Symbol und vom Symbol zum Ornament sind allen in der Ausstellung im Kunstverein das weisse haus gezeigten Arbeiten gemeinsam. Raimund Pleschberger bedient sich der Codes der Bildsprache, lotet ihre rhetorischen Qualitäten aus und versucht mit einer Überlagerung von Symbolen, wie bei white flags, Pinsel und Flagge neue Bilder entstehen zu lassen. (Ingeborg Erhard)

 

Raimund Pleschberger, 2008 - Ausstellungsansichten: p1p2 -p3-p1p2 -p3
Markus Guschelbauer
Raimund Pleschberger, 2008 - Ausstellungsansichten: p1p2 -p3-p1p2 -p3

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Köllerer // Pleschberger, 2008, Eröffnungsfotos