Miriam Bajtala // Markus Guschelbauer
Einzelausstellungen
Eröffnung: 30.06.2009 // 01.07. - 01.08.2009
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Miriam Bajtala
satellite me
Miriam Bajtala macht Videos, Installationen, Zeichnungen, Collagen und zweidimensionale Skulpturen. Die Ausgangspunkte ihrer Arbeiten sind oftmals ganz grundlegende: es geht um die Wahrnehmung, die Zeit, den Raum - in welchem Verhältnis diese Parameter zueinander stehen - bzw. welche Beziehungen sie miteinander eingehen. Manchmal werden die Parameter auch vertauscht. „Es geht mir um den unabbildbaren Rest, der sich im Bild veräußert. An dieser Leerstelle drücke ich herum. Um diese Leerstelle drücke ich mich herum.“ Miriam Bajtala verwendet Strukturen und unterläuft sie gleichzeitig.
In der Ausstellung satellite me werden zwei Videoinstallationen, differ (expanded attention) und ohne schatten, zu sehen sein. Beide Arbeiten thematisieren auf unterschiedliche Weise Zeitformen, Zeitauffassungen und Blickregime. Wer schaut da? - oder - wie viele Augen sind es, die sehen?
Miriam Bajtala, 2009 -
Ausstellungsansichten: - - - - -

Miriam Bajtala, 2009 -
Ausstellungsansichten: - - - - -
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Markus Guschelbauer
Wunschwelten und Plastiklandschaften
Landschaft und Idylle, Konstrukte der sentimentalen Erinnerung mit gleichzeitig utopischem Gehalt kommen in Form von Video und Fotografie zur Darstellung. Vor allem durch den Einsatz von Plastikfolie, im Kontrast zur natürlichen Umgebung, wird Landschaft abstrahiert, und in dem Versuch, Landschaft als eigenständiges Wesen zu betrachten, in ein rauminstallatives Objekt übersetzt.
Markus Guschelbauer versucht eine neue Form der Landschaftsdarstellung zu finden, die den romantischen Gehalt des traditionellen Genres mit einer objektiven und zum Teil minimalistischen Sprache zusammenbringt. Es stellt sich die Frage, was Natur eigentlich ist, wo sie beginnt und wo sie endet. Manche Arbeiten bilden Analogien untereinander, untersuchen Widersprüchlichkeit und Ambivalenz von Natürlichkeit und Künstlichkeit durch die Landschaft. Die Suche nach einer unberührten Natur führt zur Erkenntnis, dass Landschaft meist auch Kultur - Landschaft bedeutet. So finden sich in Plastikfolie gepackte Zimmerpflanzen neben idyllischen Landschaftsbildern mit Tieren und stehen - nicht ganz ohne Ironie - als Trophäen für die zivilisierte Natur.
Markus Guschelbauer, 2009 -
Ausstellungsansichten: - - - - -

Markus Guschelbauer, 2009 -
Ausstellungsansichten: - - - - -
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Bajtala // Guschelbauer, 2009, Eröffnungsfotos
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